Booser WappenWappen der Ortsgemeinde Boos

Mit Datum vom 18. Januar 1988 hat die Bezirksregierung Koblenz das vom Ortsgemeinderat Boos beschlossene Wappen genehmigt.
Die Genehmigungsurkunde hat folgenden Wortlaut: Aufgrund des § 5 Abs. 1 der Gemeindeordnung in Verbindung mit § 2 der dazu ergangenen Durchführungsverordnung und dem Beschluss der Ortsgemeinde Boos vom 5.11.1987 erteilen wir hiermit der
Ortsgemeinde Boos, Landkreis Mayen-Koblenz, die Genehmigung, das nachfolgend näher beschriebene Wappen zu führen:

“Durch eingeschweifte blaue Spitze, darin zwei verschlungene silberne Ringe, gespalten, vorn in Silber das rote Kurtrierer Kreuz, hinten in Gold eine rote Raute."
Koblenz, 18. Januar 1988
Bezirksregierung Koblenz
Zwanziger, Regierungspräsident

Bei der Auswahl der Symbole des Wappens hat sich der Gemeinderat auf die geschichtliche Vergangenheit der Ortsgemeinde Boos gestützt:

  • Das Kurtrierer Kreuz, Lehensverhältnis zum Erzbistum Trier,
  • die Raute, Bestandteil des Wappens der Grafschaft Virneburg,
  • die verschlungenen Ringe, Hinweis auf die Zugehörigkeit zur Abtei Himmerod.


Boos wird erstmals erwähnt im Jahre 1238. Am 25. November 1238 schenkte Graf Hermann von Virneburg dem Kloster Himmerod ein Gut in Boos. Bis zum Jahre 1339 war Boos als Lehen der Grafen von Virneburg erwähnt. Aus Geldnot trug Graf Ruprecht von Virneburg 1339 u.a. Boos dem Erzbischof Balduin von Trier als Lehen auf, um dieses wiederum für sich und seine Nachkommen in Empfang zu nehmen.

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