Verehrte Mitbürger und Mitbürgerinnen,
ein Hallo an alle Booser und Linder,

der demografische Wandel macht auch vor uns nicht Halt und wir genießen das Älterwerden in unserer Gemeinde mit Familie, Freunden und Bekannten. Die Umgebung mit dem Booser Doppelmaar, den Wanderwegen, den Vereinen macht unseren Ort lebenswert. Gleichwohl bringt das Älterwerden auch das eine oder andere Zipperlein mit sich, das dann im Falle eines Falles bekämpft werden muss.
Dazu hat z.B. unser Heimatverein ProBoos vor einiger Zeit den Defibrillator angeschafft, der nun für alle zugänglich im Vorraum der KSK stationiert ist. Dieser AED (Automatische Externe Defibrillator) kann die Herztätigkeit eines Patienten prüfen und einen wiederbelebenden Stromstoß setzen, wenn dies notwendig ist. Gleichzeitig wird bei einem Notfall auch einer der Rettungsdienstwagen des DRK alarmiert. Die DRK-Rettungswachen in Kelberg, Mayen und Adenau sind zwar ständig besetzt, in diesem Bereich von 40 km Umkreis sind aber 30.000 bis 40.000 Einwohner und Gäste zu betreuen. Diese räumlichen Entfernungen müssen dann erst einmal überwunden werden, bevor der Einzelne behandelt werden kann. Daher wurden nicht nur in Rheinland-Pfalz in das Rettungskonzept die sogenannten "First Responder Einheiten" integriert.
Dies sind freiwillige Helfer, die in den jeweiligen Orten ansässig sind und zeitlich schneller bei den akut erkrankten Personen sein können.


Diese First-Responder haben nicht nur eine Sanitätsgrundausbildung durchlaufen, sondern müssen auch laufend an Weiterbildungen und Trainings teilnehmen, um die richtigen Handgriffe und Tätigkeiten einsetzen zu können. Sie sind mit dem First-Responder-Rucksack als "Werkzeugkasten" ausgestattet, um bei Unfällen auf der Straße, genauso wie bei schwereren Verletzungen und Notfällen rund um Haus und Hof schnell eine erweiterte Erste Hilfe bis zum Eintreffen des Rettungswagens leisten zu können. In einigen Nachbargemeinden haben sich bereits solche Einheiten gebildet, die auch Boos und Lind aus der Ferne mit betreuen.

Wir möchten hiermit zu einer Infoveranstaltung einladen, damit auch wir für unsere Orte solch eine Gruppe finden und ins Leben rufen können. Natürlich werden dort Kosten auf uns zukommen, daher wäre jede noch so kleine Spende für die Unterstüzung dieser Gruppe höchst willkommen. Unsere Orte sollen lebenswert sein und bleiben. So sehen wir die absolute Notwendigkeit eine First-Responder Gruppe mit ortsansässigen Personen zu bilden. Hierfür möchten wir alle interessierten Bürgerinnen und Bürger ansprechen. Seien es Krankenpflegerinnen und Krankenpfleger, genauso wie Altenpflegerinnen und Altenpfleger, Arzthelferinnen und Arzthelfer, Feuerwehrler und auch Leute mit Tätigkeiten im Sanitätsbereich, oder auch diejenigen, die einfach mitmachen möchten.

Als Experten für diesen Abend haben wir den stellvertretenden Kreisbereitschaftsleiter, Herrn Helligkeit aus Mayen gewinnen können. Er wird uns einen Überblick über die rechtlichen Rahmenbedingungen und notwendigen Ausbildungsschritte geben.

Wir laden hiermit alle interessierten Booser und Linder Bürger, die sich in dieser Richtung engagieren, oder die First-Responder in unseren Gemeinden unterstützen möchten zu dieser Info-Veranstaltung ein.

Termin am 7.6.2019 um 20.00 Uhr im Jugendheim Boos.


Ulrich Görgen - Wehrführer; Ulrich Faßbender - Ortsbürgermeister

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